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Die letzte Nacht erscheint nach erfolgreicher Kinopremiere am 8. Juli auch im TV

15 Kinder zwischen 10 und 15 Jahren produzierten in den Osterferien im Rahmen eines Spiel-filmworkshops den  Kurzfilm „Die letzte Nacht“.  An drei Tagen entstand das Drehbuch und die Aufnahmen wurden im gesamten  Stadtgebiet gefilmt.

„Das Schwierigste ist oft, in Zusammenarbeit mit allen Teilnehmern eine schlüssige Story zu Papier zu bringen“, so Medienpädagoge Ragnar Wilke vom Jugendzentrum Papenburg.  In diesem Fall ließen sich die jugendlichen Teilnehmer nicht davon abbringen, eine Leiche ins Drehbuch zu schreiben. Nach vielen Überlegungen stand das Drehbuch am Ende des ersten Tages fest.  Die Mitwirkenden konnten hinter der Kamera viele Arbeiten übernehmen, wie zum Beispiel die Kamera betätigen, den Ton aufnehmen oder das Mikrofon angeln. Auch die berühmte Filmklappe kam in jeder Aufnahme zum Einsatz und während der Filmarbeiten konnte man oft die berühmten Worte „und Action“ hören. Filmarbeit ist Teamarbeit, bei der man vom Filmgucker zum Filmemacher wird und dabei die Möglichkeiten der Gestaltung kennenlernt. „Das Mitwirken an einem Spielfilmworkshop birgt jede Menge Lernpotential“, so Wilke. Aktiv und kreativ mit allen gebotenen Medien umgehen, bietet einen großen und kreativen Spielraum und macht allen Beteiligten Spaß.

Den Spaß merkt man dem Film an. Viele Szenen wurden aus mehreren Perspektiven mit vier Kameras geleichzeitig abgefilmt. Gedreht wurde ein großer Teil in Aschendorfermoor bei Schröders Teich. Fünf Jugendliche wollen Geocaching machen. Dabei handelt es sich um eine digitale Schnitzeljagd, bei der man Verstecke, sogenannte Caches, per Handy oder GPS-Gerät finden muss. Bei dieser Suche stoßen die fünf Hauptdarsteller auf die Leiche des ehemaligen Klassenkameraden Florian. Im Laufe der Geschichte macht sich die Gruppe daran, den Fall auf eigene Faust zu lösen und stößt dabei auf allerlei seltsame Vorkommnisse vor dessen Tod.

Der Film feierte am 20. Juni seine große Premiere im voll besetzen Kinosaal, in der alle Beteiligten für ihre Arbeit mit langem Applaus belohnt wurden. „Es war ein schönes Gefühl vor dem Kinopublikum zu stehen“, so Anna Osteresch, die eine der Hauptrollen spielte. Alle Beteiligten erhielten ein Poster und eine DVD des Films.

Am Freitag den 8. Juli zeigt JUZ-TV eine Sondersendung, in der der Film zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt wird. Um 18:20 geht „Die letzte Nacht“ auf Sendung. Auch das Making of zum Film sowie ein Bericht über die Kinopremiere werden darin zu sehen sein. Wer mal auf eine besondere Schnitzeljagd gehen möchte, kann anhand der eingeblendeten Koordinaten im Film, die original Drehorte nachsuchen.

Nach der Ausstrahlung wird die Sendung auch online auf www.juz-papenburg.de veröffentlicht.


Bildunterschrift: Die Filmemacher des Streifens „Die letzte Nacht“

 

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